Apothekenlogistik: Besonderheiten im Umgang mit medizinischem Cannabis
Medizinalcannabis ist streng geregelt - allein die Aufbewahrung ist für Apotheken enorm aufwändig.
Die von uns veröffentlichten (wissenschaftlichen) Texte werden auf mehreren Ebenen überprüft. Wir veröffentlichen ausschließlich Informationen aus glaubwürdigen und renommierten Quellen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Studienlage zur medizinischen Anwendung von Cannabis bei Weitem nicht alle Krankheitsbilder abdeckt und es immer noch an belastbaren klinischen Ergebnissen mit menschlichen Probanden fehlt. Es gibt nur wenige Indikationen mit zuverlässigen Prognosen über die Wirkung einer Cannabinoid-Therapie, die auf Basis aussagekräftiger, klinischer Studien erstellt wurden. Unsere Artikel sollten weder als Aufforderung zum Therapieversuch mit medizinischem Cannabis missverstanden, noch als Heilversprechen betrachtet werden. Vielmehr fassen wir Studien zusammen, die für jeden zugänglich sind. In regelmäßigen Abständen werden neue Texte veröffentlicht.
Medizinalcannabis ist streng geregelt - allein die Aufbewahrung ist für Apotheken enorm aufwändig.
Die medizinische Anwendung von Cannabis hat eine lange Geschichte.
Die Kombination von Cannabis und Tabak birgt erhebliche Gesundheitsrisiken. Wird Cannabis pur geraucht, entstehen ebenfalls toxische Nebenprodukte.
Damit Medizinalcannabis legal verkauft werden darf, muss es unter bestimmten Bedingungen produziert werden.
Die Zubereitung von Cannabis-Tee ist eine einfache und unkomplizierte Art der Anwendung von Medizinalcannabis – solange man ein paar wichtige Dinge beachtet.
Die Anwendung von medizinischem Cannabis gilt im Vergleich zu anderen Arzneimitteln insgesamt als relativ sicher. Und doch gibt es seltene Fälle, in denen die Folgen des Konsums von Cannabis zum Tod führen können.
Die medizinische Verwendung von Cannabis kann die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Wichtig dabei ist die Einhaltung der therapeutisch angepassten Dosierung. Dürfen Cannabispatienten also Auto fahren?
Schwerwiegende Vorerkrankungen und die Kombination mit bestimmten Medikamenten können nicht zu unterschätzende Wechselwirkungen begünstigen.
Um Einblicke in die Verordnung von Medizinalcannabis zu bekommen, wurden von 2017 bis 2022 Patientendaten gesammelt.
Ein Rezept für Medizinalcannabis ist für viele Patienten einer von zwei wichtigen Schritten. Der andere ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
Trotz ihrer Effektivität gelten bestimmte Anwendungsformen als medizinisch ungeeignet.
Die Wirkung von Cannabis wird von verschiedenen Kriterien beeinflusst. Neben individuellen Faktoren spielen pharmakologische Parameter eine wichtige Rolle.
Cannabis verdampfen hat viele Vorteile. Einer davon ist die höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich mit anderen Anwendungsarten.
In lebenden Cannabispflanzen kommen Cannabinoide als ihre sauren Vorstufen vor. Durch Decarboxylierung werden die Wirkstoffe umgewandelt, sodass sie unser Körper aufnehmen kann. Was genau geschieht bei dieser chemischen Reaktion?
Unser Körper synthetisiert Cannabinoide. Menschliche Körper sind komplexe Systeme aus Haut, Knochen, Organen und Muskeln. Im Inneren sind verschiedene Prozesse daran beteiligt, das empfindliche Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Unser körpereigenes Cannabinoid-System (ECS) spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Untersuchungen legen nahe, dass die Wirkung von Cannabis nicht nur allein von Cannabinoiden wie THC oder CBD bestimmt wird. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Gesamtheit aller Inhaltsstoffe, das sogenannte Chemovar, für die Wirkung verantwortlich ist. Eine Gruppe dieser Inhaltsstoffe sind Flavonoide.
Der menschliche Körper ist ein komplexes System aus Haut, Knochen, Organen und Muskeln. Im Inneren sind verschiedene Prozesse daran beteiligt, das empfindliche Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Unser körpereigenes Cannabinoid-System spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Was haben Nadelbäume, Zitruspflanzen und Cannabis gemeinsam? Die Antwort lautet: Terpene. Diese Moleküle geben Pflanzen nicht nur ihr charakteristisches Aroma, sondern könnten auch das therapeutische Potenzial von Cannabis beeinflussen.
Da Medizinalcannabis oft von immungeschwächten Patienten verwendet wird, muss es strengen Sicherheitsstandards entsprechen.
THC und CBD sind oxidationsempfindliche Wirkstoffe. Beim Cannabisextrakt kann die Wahl des geeigneten Trägeröls den Abbau dieser Cannabinoide beeinflussen. Wie genau, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Um die Cannabinoide aus der Cannabispflanze zu extrahieren werden bei den in Deutschland erhältlichen Cannabisextrakten zwei verschieden Verfahren genutzt: Die CO2- und die Ethanolextraktion. Im Folgenden werden beide Verfahren erklärt.
Abgesehen von THC und CBD kommen in Cannabis noch über 100 weitere Wirkstoffe, sogenannte Phytocannabinoide, mit medizinischem Potenzial vor. Für einen möglichst nützlichen Entourage-Effekt enthalten Vollspektrumextrakte im Gegensatz zu Isolaten neben dem isolierten Hauptwirkstoff noch andere Verbindungen. Welche weiteren Cannabinoide es unter anderem gibt und wie sie wirken, erfahren Sie hier.
Neben THC ist Cannabidiol der am zweithäufigsten vorkommende Wirkstoff der Cannabispflanze. CBD hat keine psychoaktive Wirkung und unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Bei der Verwendung sollten Anwender allerdings die unterschiedlichen Qualitätsmerkmale beachten.
Die Nutz- und Heilpflanze Hanf (Cannabis) wird von uns Menschen aufgrund ihrer Vielseitigkeit bereits seit mindestens 10.000 Jahren genutzt. Hinweise deuten darauf hin, dass Cannabis aufgrund des medizinischen Potenzials bereits seit der Antike verwendet wurde. Ehe es im 20. Jahrhundert nicht zuletzt aufgrund wirtschaftlicher Interessen als Rauschmittel abgestempelt und verboten wurde, galt Cannabis gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Europa und Amerika noch als anerkanntes Heilmittel. Heutzutage wird die Behandlung mit Cannabinoiden auf der ganzen Welt wieder immer beliebter.
Das Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers spielt eine wichtige Rolle für diverse interne Regulierungsvorgänge. Die Wirkstoffe der Cannabispflanze wirken auf die Rezeptoren des Systems und sind zugleich überaus sicher in der Anwendung. Anstelle verschreibungspflichtiger Medikamente mit teilweise starken Nebenwirkungen entscheiden sich viele Patienten deshalb lieber für medizinisches Cannabis.